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23. Jun 2014 110

24 Stunden Nordring - 2. Termin

Mehr als 40 Teams haben am vergangenen Freitag und Samstag (20./21. Juni) die 24 Stunden Nordring in Angriff genommen, und sich der Herausforderung gestellt, dem Ring in Fuglau innerhalb von 24 Stunden so viele Kilometer wie möglich abzuringen.
Der Veranstalter, der Roland David und seine Freunde vom Club Ventislpiel, schreiben dazu einleitend in ihrem Regelwerk:

Es handelt sich um eine 24 Stunden Ausdauer Endurance für Fahrzeug und Lenker...wer durchkommt hat gewonnen..
 
Ziel ist es mit wenig finanziellem Aufwand großartigen Motorsport zu leben. 
 
Es handelt sich nicht um eine Rennveranstaltung - im Vordergrund steht die Gaudi...ich möchte sehen wir ihr Unmögliches versucht um das Fahrzeug wieder auf die (teilweise unglaublich schlechte!) Piste bringt...

Die Hubraumgrenze der Fahrzeuge ist 1500ccm - Ausnahmen erteilt die Rennleitung für Sonderfälle (Lieferwagen, Citybusse, Stretchlimousinen, Oldtimer jeder Art...)
Und diese im Vordergrund stehende Gaudi, bietet die Veranstaltung Teilnehmern und Zusehern gleichermaßen - in jeder Minute der 24 Stunden. Wobei Mitmachen sicherlich witziger ist, Zusehen dafür weit weniger anstrengend. Denn in diesen 24 Stunden gilt es für die Teams eine Vielzahl an Strapazen zu überstehen.
Jedenfalls machen genau diese Rahmenbedingungen - das einfache Regelwerk, der geringe finanzielle Aufwand, die Gaudi im Vordergrund, und auch die zu bestehenden Strapazen - die 24 Stunden Nordring zu genau dem was sie sind: Leistbarer Motorsport vom Allerfeinsten. Und der Zuspruch der Teilnehmer, gibt dem Veranstalter recht.
Für heuer hat sich der Roland zusätzlich zu den gefahrenen Kilometern, noch eine zweite Wertung in Anlehnung an die Yardstick-Wertung aus dem Segelsport einfallen lassen. Man darf sich das so vorstellen. Die eigentliche Wertung stellen die gefahrenen Kiolometer laut Teilnehmertacho dar. Jedes Teilnehmerteam nennt vor dem Start seinen Tacho-Anfangsstand, und nach 24 Stunden wird aus dem Tacho-Endstand die gefahrene Distanz errechnet. Wer die meisten Kilometer raufgefahren hat, hat gewonnen. Um nun leistungsschwächere und leistungsstärkere Fahrzeuge vergleichbar in eine zweite Wertung aufzunehmen, wurden die gefahrenen Km noch mit einem fahrzeugspezifischen Faktor, abgeleitet vom Leistungsgewicht des Fahrzeuges, multipliziert. Auf diese Art wurden "schwache" Fahrzeuge mit einem schlechteren Leistungsgewicht vorgereiht, und "starke" Autos rückgereiht. Ich halte das für eine super Idee, die auch bestens dem Geist der Veranstaltung entspricht.
Gewonnen hat mit dem Team "Sand in the City" das einzige Team bestehend ausschliesslich aus Fahrerinnen. Was ebenso bestens dem Geist der Veranstaltung entspricht. Auch wenn's ein wenig weh tut ;-)
Das Team 'Sand in the City' als erfreute Gewinnerinnen

Das Team 'Sand in the City' als erfreute Gewinnerinnen

Ich war am Freitag kurz nach dem Start bis zum Einbruch der Dunkelheit dort, und hab dabei diese erste Fotoserie gemacht:
Und dann bin ich am Samstag Mittag wieder gekommen - da haben die Fahrzeuge, auch wegen einer kleinen Massenkarambolage, schon deutlich ramponierter ausgesehen. Die Stimmung war aber allerorts ungetrübt gut und die Begeisterung riesengroß:
Anbei noch weiterführende Links: zur WebSite der Veranstaltung, zum Live-Blog der Auto-Revue, zur YouTube-Playlist von motorraum.tv und zu den Bildern vom Hans Schubert:
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