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28. Jul 2015 121

Hannersberg-Rennen - eine gelungene Premiere

Der Satz, den man von den Teilnehmern des Hannersberg-Rennen am häufigsten gehört hat war: "Ich bin nächstes Jahr sicher wieder dabei." Daraus kann man wohl schliessen, dass es gefallen hat.
Auch mir hat's gefallen. Ich war als Besucher am Hannersberg, und hab dann auch noch die Gelegenheit gehabt, den  Berg und die Strecke aus der Beifahrer-Perspektive kennenzulernen.
Das hat sich so ergeben: Als ich so gegen 11 Uhr am Berg oben angekommen bin - die Zufahrt war schon nurmehr bedingt möglich, da der Ort und die Bergstrecke für das Rennen bereits gesperrt war - ist das Teilnehmerfeld bereits vom Berg Richtung Start abgefahren. Der Besichtigungslauf stand bereits am Program. Es dauerte aber nicht lange und die ersten Teilnehmer kammen schon wieder am Berg oben an. Man darf sich das so vorstellen: Der Start am Fusse des Bergs - von dort durch Hannersdorf - dann die Bergstrecke hinauf ins Ziel oben am Berg, wo das zur Hochzeits- und Eventlocation umgebaute Anwesen von Co-Veranstalter Ronni Gollatz den Teilnehmern und Gästen als Host und Labstelle diente. Nach einer angemesenen Pause dann auf der anderen Seite wieder den Berg hinunter zum Start. So konnten die Veranstalter Rudi Roubinek und Ronald Gollatz die bei Bergrennen übliche "Warterei" verkürzen, und es ergab sich am Berg oben sozusagen automatisch ein gemütliches Oldtimertreffen bei Grillhenderl und Schnitzerl. Und da oben hab ich dann auch den Michael Rohrmoser getroffen, der mit seinem sexy Riley Gamecock Baujahr 1932 am Berg war. Da der Michael alleine unterwegs war, hab ich mich als beifahrerseitiges Gewicht für bessere Traktion in den Kurven angeboten, und bin so tatsächlich ins Cockpit des Riley gekommen. Diese Gelegenheit hätte ich dann beinahe verpasst, weil ich die Startzeit vom Michael übersehen habe, und dieser schon ohne mein hilfreiches Gewicht zum Start abfahren musste. Glücklicherweise haben mich aber der äußerst freundliche Herr Weber, und seine ebenso freundliche Beifahrerin, in ihrem Wanderer W24 Baujahr 1938 - ein wunderschön selbst restauriertes Fahrzeug, von dem aktuell nur eines in Österreich zugelassen ist - dann hinunter zum Start als Anhalter mitgenommen. Und ich konnte doch noch im Riley Platz nehmen, und mit dem Michael beide Wertungsläufe bestreiten.

Der Michael hat mich dann auch noch mit dem Claus Dirnbacher, der mit einem Ferrari 365 GT4 2+2 Baujahr 1973, zu Rennen gekommen war, bekannt gemacht, und so konnte ich nach dem zweiten Wertungslauf im Riley auch noch in den Ferrari umsteigen - auch dort fehlte es beifahrerseitig am Trimmgewicht - und nochmals einen Wertungslauf mitfahren. Besser geht's eigentlich nicht.

Einzig wenn man sich die Platzierungen der Beiden anschaut, kann man wohl zu dem Schluss kommen, dass ich nicht sehr hilfreich und glücksbringend war. Muss da aber dagegen halten, dass weder beim Michael noch beim Claus der Siegeswillen besonders stark ausgeprägt war. Die gehören wohl zu der raren Spezies, die soche Rennen einfach wegen der Freude am fahren mit ihren Oldtimern mitmachen.

Kurzer Seitenschwenk: Die Sammelleidenschaft vom Claus seinem Großvater hat zum Automobilmuseum Aspang geführt, um das sich der Claus nun seit ca 1 1/2 Jahren kümmert - ein Besuch des Museum lohnt in jedem Fall. Die Anfahrt nach Aspang lässt sich schön gestalten, und der Eintrittspreis ist moderat. Vielleicht wollen wir mal eine Gruppenfahrt dorthin machen - wer hat Interesse?
Zurück zum Hannersberg: Da es sich beim Hannersberg-Rennen um einen Gleichmäßigkeitsbewerb handelt, gab's am Ende natürlich auch noch eine Siegerehrung mit vielen strahlenden Siegern. Der Rudi Stohl, und der Andi Aigner haben die Siegestrophäen - wie es sich für eine Weingegend gehört, ein Weinfass (leider leer) - übergeben.

Ich glaube, man schreibt es Goethe zu, der gesagt haben soll, dass man von ihm nicht verlangen kann in einer unwirtlichen Gegend zu leben, wo kein Wein wächst. Und es scheint so, dass sich die schönen Weingegenden auch besonders gut für Oldtimerveranstaltungen eignen. Und der Hannersberg und sein Umland spielen da ganz vorne mit. Schön, dass der Rudi und der Ronni nun die Szene mit dieser feinen Veranstaltung bereichern. Bitte nächstes Jahr wieder - ich bin sicher wieder dabei ;-)
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Kommentare

Guenther
28. Jul 2015

Sehr fesch, ich mag die Fahrt im Ferrari, der so schön vor sich hingrummelt.
LG
Günther

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