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19. Jun 2014 60

Gestern bei der Filmpremiere

Cinecraft lud zur Premiere ihres neuesten Films "Der Mann der Die Formel 1 nach Österreich brachte" ins mumok. Ich war dort, und mir hat's sehr gefallen.
Um 10 Uhr war Veranstaltungsbegin, und da ich etwas früh dran war, dachte ich mir, ich setz mich zuvor noch ins Cafe Halle visavis. Dort war dann schon der Felix von der Cinecraft, der mir einige Tage zuvor die Premiereneinladung gegeben hat, und so setzte ich mich zu ihm, und wir plauderten ein wenig über dies und das.

Nach und nach kamen noch weitere Premierengäste und setzten sich zu uns, und so wurde die kleine Runde immer größer. Und interessanter. Man darf sich das so vorstellen:
Zuerst kam der Kurt "Master" Bergmann, der geniale Konstrukteur der Kaimann-Formel Vau aus Wien-Essling, die in den späten 60-ern und anfangs der 70-er Jahre sensationelle Erfolge auf den Rennstrecken der Welt heimfuhren. Und während wir mit Herrn Bergmann über die Kaimann's sprachen, kam der Martin Pfundner. Der Martin Pfundner war Motor hinter den Flugplatzrennen in Zeltweg und stellte durch seine Verbindungen die Weichen für den ersten in Österreich ausgetragenen F1-Lauf in Zeltweg 1963. Und seine Verdienste um den Motorsport in Österreich sind der Stoff des Films, zu dessen Premiere wir uns trafen. Der Martin Pfundner und der Kurt Bergmann kennen einander natürlich aus ihrer Historie und von den Rennstrecken in Österreich und dieser Welt. Und die beiden hatten sich viel zu erzählen. Es kam dann noch der Max Lauda, und mit ihm auch noch die ein oder andere Geschichte aus der Lauda-Chronik. Und, und, und, ... so ging's halt weiter.

Und ich war in der glücklichen Situation mir all diese Geschichten und Fachsimpeleien anhören zu können, und da und dort auch meine kleinen Weisheiten einzustreuen. Ich hab mich damit allerdings zurückgehalten, den schon in der Schule hat mir mein Klassenlehrer immer dann wenn ich etwas Falsches von mir gab - also wiederholt und oft - das Zitat des römischen Philosophen Boëthius vorgehalten: "Hättest du geschwiegen, wärst du ein Weiser geblieben." In dieser Runde hab ich's befolgt. 
Aber genug von den Seitenblicken - jetzt zum Wesentlichen, zum Film, der kommenden Samstag um 12:20 auch seine Erstausstrahlung auf ORF 1 hat - den solltet ihr euch unbedingt ansehen, und dazu möchte ich euch den Premierentext der Cinecraft 1:1 weitergeben:
Ausstrahlung des Portraits: "Der Mann der Die Formel 1 nach Österreich brachte" in ORF 1 am Samstag den 21.Juni 2014 um 12:20
Ein Film von Christian Giesser
Cinecraft 2014

Eine Zeitreise durch österreichs Motorsportgeschichte. Ungefilterte Motorsporteuphorie, erzählt von dem Erfinder der legendären Flugplatzrennen von Zeltweg und Aspern und Initiator des ersten Großen Preises von Österreich in Zeltweg vor 50 Jahren.

Als Glockengießer mit einer großen Begeisterung für den Motorsport erfand und entwickelte Martin Pfundner in den 50 er Jahren die Flugplatzrennen in Österreich. Die Austragungsorte waren Aspern und Zeltweg. Im Jahr 1961 brachte er die damaligen Größen des Motorsports wie Sir Stirling Moss, Jack Brabham, Innes Ireland und andere, zu einem Formel 2 Rennen nach Zeltweg. 1964 organisierte er das erste Formel 1 Rennen mit WM Status in Österreich, das Lorenzo Bandini gewann. Er war 10 Jahre in der FIA für den internationalen Motorsport tätig und gründete die Auto Revue in Österreich. Im Herbst 2013 nahm er von der FIA in Paris den Preis für sein Lebenswerk  entgegen.

Martin Pfundner erzählt seine Lebensgeschichte, die untrennbar mit dem österreichischen Motorsport  verbunden ist, mit Kommentaren von Sterling Moss, Helmut Zwickl und anderen Wegbegleitern.

Christian Giesser,  Regisseur und Kameramann, hatte die Idee zu diesem Portrait mit Martin Pfundner. Etwa zweieinhalb Jahre wurde recherchiert und Material aus Privatarchiven zusammengetragen, um diese Geschichte authentisch erzählen zu können. Aus der Zusammenarbeit mit Martin Pfundner ist in der Zwischenzeit eine Freundschaft entstanden. „Der Mann der die Formel 1 nach Österreich brachte“ erweitert das Portfolio der Cinecraft im historischer Motorsport, wo bereits „Jochen Rindt lebt“ und die Legenden von Aspern“ erschienen sind. 
Den Trailer zu dem Film findet ihr unter nachfolgendem Link:
Zeltweg 1964: Martin Pfundner (sitzend) als Rennleiter mit Stil

Zeltweg 1964: Martin Pfundner (sitzend) als Rennleiter mit Stil

Zeltweg 1964: Martin Pfundner (li) und die Mechaniker von Lorenzo Bandini

Zeltweg 1964: Martin Pfundner (li) und die Mechaniker von Lorenzo Bandini

Zeltweg 1964: Martin Pfundner mit dem Sieger Lorenzo Bandini

Zeltweg 1964: Martin Pfundner mit dem Sieger Lorenzo Bandini

Paris 2013: Martin Pfundner erhält von der FIA den Preis für sein Lebenswerk

Paris 2013: Martin Pfundner erhält von der FIA den Preis für sein Lebenswerk

Wien 2014: Martin Pfundner (re) mit dem 'Mark Zuckerberg der Oldtimerszene'

Wien 2014: Martin Pfundner (re) mit dem 'Mark Zuckerberg der Oldtimerszene'

Ich danke meinem Freund Hans Schubert (hansschubert.com) für das obige Foto mit Martin Pfundner. Der Hans macht immer die wirklich tollen Fotos für die Events rund um Cinecraft und Club Ventilspiel. So auch für die gestrige Filmpremiere. Die Bilder der Premierenfeier findet ihr unter nachfolgendem Link auf der WebSite der Cinecraft.
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