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09. Jan 2013 61

Ein Tag auf der Vienna Autoshow.

Helge Thomsen - Gründer des Magazins "Motoraver" hat einmal gesagt "Wer den Rock 'n' Roll verstanden hat, fährt keinen Neuwagen." Fast so sehe ich es auch. Und so wie der Ostbahn Kurti auf 57er Chevys abfährt, steh ich auf Old- und Youngtimer. Was also tu ich auf einer Neuwagenmesse?
Das ist schon etwas komisch mit mir, sobald die Fahrzeuge ein gewisses Alter erreicht haben, gefällt mir jede Brot- und Butter-Dose. Alles Fahrzeuge, die solange sie aktuell waren mich überhaupt nicht angesprochen haben und mit deren Nachfolger geht und wird es mir genauso gehen. Die müssen alle erst 20 bis 30 Jahre reifen.

Und dann gibt's da die wenigen Ausnahmen, die mich sofort so ansprechen, dass ich sie mir auch als Neuwagen vorstellen könnte.

Der BMW Z8 ist da so ein Beispiel - den hätte ich damals schon genauso gerne gehabt wie heute.

Und der Mercedes SLS ist auch so einer - denn wünsche ich mir nicht nur für die Zukunft, denn hätte ich lieber heute als morgen.

Und die aktuellen Jaguars XJ und XK - V8 mit Kompressor supercharged - supergeil. Auch die Range Rover der Serie III würde ich einem Classic vorziehen.

Also eine Neuwagenmesse ist für mich zwar nicht so verlockend wie eine Oldtimermesse, aber da finden sich schon ein paar moderne "Klassiker".
Mein erster Weg hat mich zum Jaguar und Land Rover Stand geführt. Einerseits weil ich mir natürlich den neuen F-Type ansehen wollte - aber auch weil ich mich an den XJ und XK Modellen gar nicht satt sehen kann. Die XK-Serie ist vertreten durch einen XKR-S Cabrio und der XJ ist in der Version Ultimate zu bestaunen.

Der F-Type ist wunderschön, aber für mich hat er nicht die Präsenz eines XK. Diese Wahl fiele mir also recht leicht. Müsste ich aber zwischen XK und XJ wählen, täte ich mir schon deutlich schwerer. Die von dem Gründer der Marke Jaguar - Sir William Lyons - formulierten Eigenschaften eines Jaguars "Grace, Pace and Space" erfüllen Sie beide perfekt.

Ein weiteres absolutes Highlight ist der neue Range Rover nun mehr in Serie IV. Absolut perfekt. Ich dachte die Serie III ist nicht mehr zu übertreffen in ihrem Auftritt - aber mit dem neuen Range, haben die Designer und Entwickler von Land Rover noch mal was drauf gelegt. Extrem gelungen - innen wie aussen, und absolut sehenswert.

Mit dem Besuch des Jaguar und Land Rover Stand, hat sich die Messe für mich also schon gelohnt.
Und dann gibt's da noch Mercedes - die haben den SLS, die S-Klasse, den neuen CLS Shooting Brake und natürlich AMG querbeet durch die einzelnen Modellreihen. Das kann auch einiges.

Der neue CLS Shootingbrake ist sehr schön - da punktet Mercedes eindeutig gegenüber dem Jaguar XF Sportbrake.

Der SLS AMG ist als Roadster zu bewundern. Vom SLS müsste man eigentlich beide Modelle besitzen, den Flügeltürer und den Roadster. Bestimmt gibt's ein paar glückliche Mobilisten die das ähnlich sehen und sich das auch einrichten können.
Immer ein Hingucker sind natürlich auch die Fahrzeuge der Hersteller wie Aston Martin, Porsche, McLaren, Lamborghini, Bentley und Bugatti. Rolls Royce hab ich nicht gesehen, obwohl die ja eigentlich nicht zu übersehen wären. (Der - nicht mehr ganz - neue Rolls Royce Phantom ist übrigens auch so ein Auto, dem ich trotz seiner jungen Jahre verfallen bin.) Auch Maserati gab's leider keine zu sehen.

Interessantes gab's dafür auch bei Toyota, die ihren GT86 in einer geschärften Version ausgestellt haben - während er von der Stange ja ein wenig jugendlich aussieht, wirkt er im ausgestelltem Trimm schon recht erwachsen. Gleich daneben steht der wunderschöne 2000GT, den Herr Frey beim Gaisberg-Rennen ausfährt.

20 Meter entfernt steht der Entwicklungs-Bruder des GT86 - der Subaru BRZ.

Wenn man dann wieder zum Toyota zurück geht und alle Hybriden links liegen lässt kommt man zum Lexus Überflieger LFA.

Nissan hat seinen "Porschekiller" GT-R mitgebracht und seinen kleinen mit Steroiden vollgepumpten Bruder Juke-R. Die beiden Nissans entziehen sich schon alleine wegen ihrer überragenden Fahrleistungen jeglicher Geschmacksdiskussion.

Und bei Fiat ist alles wo Abarth drauf steht unheimlich sexy - das können die schon sehr gut. Neben dem Abarth 595 ist auch ein Abarth 695 Edizione Maserati ausgestellt. Ich muss mich im Bezug auf Maserati also leicht korrigieren.

Bei Fisker hängen zwei Autos an der Steckdose - das sieht nicht sehr spannend aus. Die Fahrzeuge sind schon sehr schön - Henrik Fisker ist ein genialer Designer. Aber zwei Autos an der Steckdose, ehrlich?

Auch bei BMW und Audi gab's für mich was zu sehen - das findet ihr dann in den folgenden Fotos.

Beim runter laden der Fotos von der Kamera habe ich übrigens gerade gesehen, dass ich neben dem Jaguar Stand den Stand von Wiesman übersehen habe - muss also morgen nochmals hin.
top 6
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Kommentare

ClassicInsider24
19. Jan 2013

Der Stau in der Anfahrt hat länger gedauert als der Messebesuch selbst. Nothing new....

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